St. Marien Aktuell


Alle Termine unter Vorbehalt - Ausfall wegen Corona möglich!



Hinweise zu den Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen
Die Corona-Krise beschäftigt uns weiter. Dies betrifft auch unsere Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen.
1. Zu den Gottesdiensten:
Gottesdienstangebot: Sonntäglich werden zwei Gottesdienste angeboten, die um 10.00 Uhr und um 11.30 Uhr beginnen.
Gottesdienstform: Alle Gottesdienste sind in der Regel sowohl inhaltlich als auch formal identisch (Maskenpflicht [medizinische Masken, wie OP-Masken oder FFP-2-Masken], kein Gemeindegesang, 1,5 m Abstand, Lüftung, sowie Höchstdauer bei einer Inzidenzzahl über 200 von max. 40 Minuten und unter 200 von max. 60 Minuten, usw.).
Anmeldung: Bitte melden Sie sich rechtzeitig - möglichst bis Donnerstagabend - zum Gottesdienst an, vorzugsweise per Mail unter der Adresse gottesdienst@lutherisch.de
Impfung: Manche Gemeindeglieder sind geimpft und haben nach derzeitigem Stand der Wissenschaft einen Schutz. Dennoch können wir eine Lockerung für Geimpfte solange nicht befürworten, bis der Senat selbst entsprechende Erleichterungen in seinen jeweiligen Verordnungen verbindlich erlassen hat. Folglich müssen sich auch Geimpfte weiterhin an die geltenden Regelungen in den
Verordnungen halten. Danke, für jedes Verständnis und alle Mithilfe!
2. Zu den Gemeindeveranstaltungen:
Gemeindeveranstaltungen fallen derzeit leider weiterhin aus. Sobald die Verordnungen es zulassen, werden die Wochenveranstaltungen und Angebote wieder aufgenommen. Unter welchen Bedingungen, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verbindlich abzuschätzen. Wir bitten um Geduld. Gleichzeitig ermutigen wir alle darüber nachzudenken, welche Angebote und Veranstaltungen entweder wieder neu belebt oder gänzlich neu implementiert werden sollten. Jeder Kirchenvorsteher nimmt gern die Anregungen entgegen.



Zweite Pfarrstelle für St. Marien genehmigt
Mit großer Freude und Dankbarkeit können wir zur Kenntnis nehmen, dass die Kirchenleitung und das Kollegium der Superintendenten der Einrichtung einer zweiten vollen und unbefristeten Pfarrstelle für unsere St. Mariengemeinde zugestimmt haben. Auf diese zweite Pfarrstelle darf unsere Mariengemeinde die Berufung aussprechen. Gleichwohl werden wir – entsprechend dem Gemeindeversammlungsbeschluss und dem Antrag des Kirchenbezirksbeirates Berlin-Brandenburg – 50% der Arbeitszeit für den Kirchenbezirk abtreten. Derzeit befinden sich die Gremien in Abstimmung über die Stellenbeschreibung. Zudem braucht es seitens des Kirchenbezirks eine Reduktion der vorhandenen Pfarrstellen, um die Zielzahl von 11 Pfarrstellen mit der neu eingerichteten Pfarrstelle zu erreichen. Der Beschlusstext vom Geschäftsführenden Kirchenrat Pastor Michael Schätzel an Superintendent Roger Zieger lautet:
„Der Antrag des Beirates des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg der SELK vom 27.02.2021 auf Einrichtung einer zweiten Pfarrstelle an der Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf lag der Kirchenleitung und dem Kollegium der Superintendenten auf deren videobasierter Tagung vom 25. bis zum 27. März 2021 vor. […] Die Kirchenleitung und das Kollegium der Superintendenten haben beschlossen: Für die Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf der SELK wird eine volle und unbefristete zweite Pfarrstelle (100%) in den Stellenplan der SELK aufgenommen. Das Berufungsrecht liegt bei der Gemeinde.
Dieser Beschluss erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Gemeinde ihre Bereitschaft erklärt hat, 50% der Arbeitskraft des Stelleninhabers der neuen Stelle in den Kirchenbezirk einzutragen; dazu erarbeiten Kirchenbezirksbeirat und Kirchenvorstand der Gemeinde eine Stellenbeschreibung, die nach Besetzung der Stelle zwischen Beirat und Kirchenvorstand der Gemeinde jährlich evaluiert wird.
Der Beschluss wird wirksam, wenn der Kirchenbezirk die im Rahmen der Strukturreform vorgegebene Stellenanzahl von maximal 11 Stellen erreicht hat. Der Satz zur Wirksamkeit ist so auszulegen, dass die neue Stelle nicht etwa (nach Erreichen der Zielzahl „11“) eine 12. Stelle darstellen, sondern in der Zielzahl „11“ enthalten sein soll; so war es auch in dem Schreiben des Bezirksbeirates an die Kirchenleitung und das Kollegium der Superintendenten vom 13.10.2020 berechnet worden.“



Die Bücherstube schließt ihre Pforten
„Lesen ist ein großes Wunder.“, sagte die Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach. Dem kann ich nur zustimmen. Eröffnen uns Buchstaben und Worte doch so viele Möglichkeiten: sie erweitern unser Wissen und unseren Wortschatz,
sie trainieren unser Gehirn und lassen uns entspannen, sie verbessern das Denken und unsere Kommunikation und unterhalten und befeuern unseren Geist mit Ideen und Phantasie. Nicht zuletzt das Lesen in der Heiligen Schrift lässt uns Wunder erfahren.
Die Bücherstube unserer Gemeinde mit ihren vielen Werken und den unterschiedlichsten Fachgebieten hat uns über viele Jahre dieses Wunder „Lesen“ nähergebracht. Groß und Klein konnten dort fündig werden und viele Bücherschätze, Spiele, CD‘s und Filme erwerben und mit nach Hause nehmen. Diese Zeit geht nun zu Ende, denn alles hat seine Zeit. Lange Jahre war uns die Bücherstube eine Zeit der Freude. In den zurückliegenden Jahren wurde es eine Zeit der Stille. Die Zeit des Umbruchs und der Auflösung war nun natürlich von Wehmut begleitet, aber das, was uns bleibt, ist letztendlich die Zeit der dankbaren Erinnerung. So gilt der Dank allen Spendern für ihre Gaben an die Bücherstube und der durch deren Verkauf entstandenen Freude und finanziellen Unterstützung für die Gemeinde!
Des Weiteren danken wir Herrn Christian F. für die Organisation und Mithilfe beim Abtransport des restlichen Bücherbestandes! So konnten diese noch einem sozialen Zweck für Kinder und Jugendliche zu Gute kommen.
Abschließend geht ein sehr großer Dank an Herrn Peter B. und sein Team - Herrn F., Herrn P. und Herrn W. - die sich all die Jahre mit großer Treue, Zeit und Bücher-Liebe um das Sortieren, Präsentieren und Verkaufen der Bücher gekümmert haben! Trotz dessen, dass die Bücherstube nun ihre Pforten schließt, werden wir sie in fröhlicher und dankbarer Erinnerung behalten!
Annette L.



Vortragsreihe mit Bischof i.R. Dr. Jobst Schöne D.D.
Die Vortragsreihe – Gesprächskreis Theologie – mit Bischof i.R. Dr. Jobst Schöne D.D. ist auf die zweite Jahreshälfte 2021 verschoben worden. Wir wollen nachstehende Termine anbieten und herzlich zur Teilnahme einladen. Wir hoffen, dass wir aufgrund der unsicheren Lage die Termine werden halten können. Sie werden über Änderungen informiert.

05. August: Gottesdienst/Liturgie
19. August: Kirchbau
02. September: Taufe/Beichte
16. September: Altarsakrament
30. September: Amt und Ämter
14. Oktober: Mission und Diakonie



St. Marien digital
Interesse an unserem Pfarrbrief als E-Book? Schreiben Sie an: pfarrbrief@lutherisch.de



Einladung zum Mitspielen – Posaunenchor freut sich über Verstärkung
Immer wieder hat unser Posaunenchor unsere Gottesdienste in der Begleitung der Choräle sowie mit Vor- und Nachspielen bereichert. Besonders in der Corona-Krise können wir dankbar auf die Einsätze des Posaunenchores zwischen den beiden Gottesdiensten zurückblicken.
Leider ist der Posaunenchor manchmal nicht spielfähig, weil in der Besetzung einzelne Stimmen fehlen. Wer also schon einmal ein Blechblasinstrument gespielt hat und gerne wieder in einem Posaunenchor unter professioneller Anleitung mitspielen möchte, ist jederzeit herzlich eingeladen und willkommen. Die Probenzeiten sind regelmäßig montags ab 19.30 Uhr in der Kirche.
Für weitere Informationen steht Herr F. gerne zur Verfügung. Seine Mailadresse lautet: fricke.thomas@arcor.de



Besuch vom Pfarrer erwünscht?
Sie liegen im Krankenhaus oder sind im Pflegeheim untergebracht oder brauchen für sich ein seelsorgerliches Gespräch in einer Krisensituation oder wünschen Begleitung bei Taufe, Trauung, Beerdigung oder anderen herausfordernden Lebenssituationen oder wünschen das Heilige Abendmahl zu Hause, weil Sie nicht (mehr) zum Gottesdienst kommen können? Kontaktieren Sie mich bitte gerne! Meine Kontaktdaten finden sich auf der vorletzten Seite des Pfarrbriefs.
Dieses Angebot gilt auch in Corona-Zeiten. Hingewiesen sei auf das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen aus dem Jahr 2000. Dieses regelt den Zutritt von Seelsorgern zu „abgesonderten Personen“ bundesweit. Dort heißt es:
„Der behandelnde Arzt und die zur Pflege bestimmten Personen haben freien Zutritt zu abgesonderten Personen. Dem Seelsorger oder Urkundspersonen muss - anderen Personen kann - der behandelnde Arzt den Zutritt unter Auferlegung der erforderlichen Verhaltensmaßregeln gestatten.“ (§ 30 Abs. 4).
Bei allem Verständnis für die Schwierigkeit der Umsetzung umfassender Hygienemaßnahmen und die Besorgnis gerade im Blick auf Hochrisikogruppen ist zu hoffen, dass dieser Hinweis im Einzelfall, wo nötig, mir als Seelsorger auch die Tür zu Betroffenen öffnet. Denn auch das ist in den vergangenen Wochen deutlich geworden: Gerade in dieser Gruppe leiden viele Menschen auf Dauer unter den psychosomatischen Folgen der Corona-Maßnahmen.
Herzlichst – Ihr Pfarrer Markus Büttner



Auslage von Printerzeugnissen bitte mit Pfarrer Büttner absprechen
In der Vergangenheit sind im Kirchenvorraum Einladungen, Flyer, Informationsbroschüren, kopierte Artikel aus Zeitschriften usw. ohne Kenntnis von Pfarrer Markus Büttner ausgelegt worden. Dies führt regelmäßig zu Irritationen anderer Gemeindeglieder, weil ihnen nicht deutlich ist, ob der Inhalt Meinung des Pfarrers, des Kirchenvorstandes oder der Kirche ist. Um solche Irritationen zu vermeiden wird freundlich darum gebeten, im Vorfeld Printerzeugnisse dem Pfarrer vorzulegen. Danke.