Rückblick


Herbstmarkt zu St. Michaelis in unserer Mariengemeinde
Weil in diesem Jahr das Erntedankfest mitten in den Herbstferien lag, hat das Veranstaltungsteam in Absprache mit Pfarrer Markus Büttner den Herbstmarkt um eine Woche vorverlegt. So haben wir am 29. September zunächst mit einem Festgottesdienst den diesjährigen Gedenktag des Erzengels Michael und aller Engel gefeiert, der in diesem Jahr auf einen Sonntag gefallen ist.
Nach dem Gottesdienst hat unser Veranstaltungsteam unter der Koordination von Frau Annette L. zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Viele Gottesdienstbesucher sind geblieben und haben von den verschiedenen Köstlichkeiten probiert. Man konnte auf dem Herbstmarkt selbstgemachte
Köstlichkeiten wie Brote, Schmalz, Kuchen und Kaffee erwerben. Auch die Bücherstube war geöffnet. Neben allerlei Bücherschätzen konnten dort auch Marmeladen und Eingelegtes gekauft werden. Die Kinder hatten in dieser Zeit ein kleines Kinderprogramm.
Es war ein schöner Herbstmarkt. Allen, die zum Gelingen dieses ereignisreichen Tages beigetragen haben, sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.


Kinderbibeltage in den Herbstferien
Vom 17.-20. Oktober fanden in unserem Gästehaus die Kinderbibeltage statt. Sie standen unter dem Leitwort: Josef - Gott hat alles gut gemacht.
Nachdem die Kinder im Alter von 5-9 Jahren im frisch sanierten Gästehaus angekommen waren, wurden die Zimmer verteilt und die Regeln für das gemeinsame Zusammenleben in den kommenden Tagen erläutert. Dann ging es gleich mit der Eingangsandacht los, um anschließend die Geschichte zu hören, wie Josef träumt und seine Brüder noch mehr gegen sich aufbringt. Nach der Abendandacht wurde gegrillt. Herr und Frau F. hatten schon alles liebevoll vorbereitet, sodass wir uns draußen gleich auf die bereitgestellten Bänke setzen konnten. Nach dem Grillen wurde draußen noch getobt, bis es schließlich ins Bett ging. Frau T. las bei den Mädchen und Pfarrer Büttner bei den Jungen eine Gute-Nacht-Geschichte vor. Geschlafen wurde dennoch nicht gleich …
Schon kurz nach 8.00 Uhr am kommenden Tag starteten wir mit der Morgenandacht in unserer Krypta. Nach dem Frühstück folgte dann die nächste biblische Geschichte, wie Josef von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft wurde. Als Hinführung diente eine Modenschau, die den Kindern sehr viel Spaß gemacht hat. Sich angeberisch wie Josef mit seinem prachtvollen Gewand zu zeigen, kann nicht Vorbild sein. Mit viel Freude spielten die Kinder in zwei Gruppen die Geschichte als Pantomime nach. Nachmittags gab es dann einen Ausflug zu einem Indoor-Spielplatz, der den Kindern viel Freude gemacht hat. Nach der Abendandacht und dem Abendbrot wurde noch etwas gespielt, bis die Gute-Nacht-Geschichte auf die Kinder wartete.
Am Samstag waren die Kinder, wie auch die Betreuer, nicht mehr ganz so frisch. Dennoch waren alle fröhlich und freuten sich auf die Andacht und das Frühstück mit Kakao und Nutella. Anschließend hörten die Kinder die Geschichte, wie Josef im Haus des Potifar seinen Dienst tat, dann aber ins Gefängnis musste. Pfarrer Büttner erzählte dann die Geschichte vom Mundschenk und Bäcker und wie Josef sich im Gefängnisalltag geschlagen hat. Als „Ergebnissicherung“ haben die Kinder die Geschichte von Josef im Gefängnis in zwei Gruppen als Pantomime der je anderen Gruppe vorgespielt.
Beide Gruppen haben viel Anerkennung erfahren. Nach dem Mittagessen, das Frau F. immer frisch gekocht hat, ging es in den Zirkus. Das war für alle Kinder ein tolles Erlebnis. Abends wurden nach der Abendandacht und dem Abendbrotessen über dem Feuer in der Feuerschale Marshmallows geröstet.
Am Sonntag gingen die Kinderbibeltage 2019 mit dem Gottesdienst zu Ende. Es waren schöne und fröhliche Tage. Gleichwohl brauchen wir künftig doch mehr Mitarbeiter. So sei an dieser Stelle schon um Mithilfe im kommenden Jahr gebeten. Diese Kinderbibeltage sind nun Geschichte und der Dank gilt allen Betreuern. Vielen lieben Dank allen, die sich auf vielfältige Weise eingebracht und mitgemacht haben.


Besinnliche Taizé-Andacht am 2. November in St. Marien gefeiert
Auf mehrfachen Wunsch haben wir auch in diesem Jahr zu einer Taizé-Andacht in unsere St. Marienkirche eingeladen. Viele sind der Einladung gefolgt. Der gut einstündige Gottesdienst war sehr gut besucht. Junge und Alte aus der eigenen Gemeinde sowie aus Nachbargemeinden der SELK und anderen Kirchen sowie Gäste aus der Ferne feierten mit. Eine Familie nahm eine zweistündige Anfahrt in Kauf. Auch Pfarrer Dr. Robert Bugbee aus unserer kanadischen Schwesterkirche – der Lutherischen Kirche Kanada – nahm an der Andacht teil und war wohl der weitgereiste Gottesdienstbesucher. Ein kleiner Projektchor unter der Leitung von Annette Lossin unterstützte den Gemeindegesang.
Im Anschluss an die Taizé-Andacht waren die Gottesdienstteilnehmer zum Beisammensein eingeladen, wo Raum für gute Gespräche und der Pflege von Gemeinschaft war. Allen, die bei der Planung und Durchführung mitgewirkt haben, sei ganz herzlich gedankt.


St. Martin im Kindergarten – Wie Martin von Tours Bischof wurde
Am 11. November 2019 feierte unser Kindergarten St. Marien das St. Martinsfest. Viele Eltern, Großeltern und Freunde waren gekommen und füllten die Kirche. Die Kindergartenkinder zogen mit dem Lied „Einfach spitze, dass du da bist“ in die Kirche ein. Pfarrer Büttner begrüßte die versammelte Gemeinde.
Danach spielten die Kinder des Kindergartens eine Szene aus der Geschichte von St. Martin nach. Martin soll Bischof werden und flieht in einen Gänsestall. Tatsächlich wird Martin Bischof von Tours (Frankreich). Anschließend sang die Gemeinde dann das Lied „Ein bisschen so wie Martin“. Eine kurze Ansprache von Pfarrer Markus Büttner folgte, bevor alle das bekannte Lied, St. Martin, St. Martin, gesungen haben. Vaterunser und Segen schlossen sich an. Mit dem Lied, Hoch über uns die Sterne, endete die Andacht.
Eltern und Kinder bereiteten sich im Anschluss auf den Laternenumzug vor. Begleitet wurden sie dort von unserem Gemeindeglied Waldemar B. auf dem Akkordeon. Anschließend gab es im Garten Hot Dogs, Glühwein für die Eltern und Kinderpunsch. So ging ein ereignisreicher Abend für Kinder und Eltern zu Ende.


Unser kirchliches Gästehaus vollständig saniert
Vor einigen Monaten konnte in unserem Pfarrbrief berichtet werden, dass unser Gästehaus teilsaniert worden ist: Im Gemeinschaftsraum sind Wände, Fußboden und Decke erneuert und mit einem neuen Lichtkonzept ausgestattet worden. Auch die Küche wurde vergrößert und der Fußboden erneuert. Der Abstellraum ist gleichfalls größer geworden und bietet nun mehr Abstellmöglichkeiten. Die Schlafräume und der Flur haben einen neuen Fußboden erhalten.
In der zweiten Sanierungsphase, die am 16. Oktober 2019 abgeschlossen wurde, wurde die Krypta saniert. Die Holzvertäfelung wurde entfernt, die Wände verputzt und gestrichen. Die Kosten für die Sanierung der Krypta hat die Familie-Fricke-Stiftung übernommen, wofür wir von Herzen dankbar sind. In den Schlafräumen sind die Decken abgehängt und mit dem schon bekannten Lichtkonzept versehen worden. Im Flur vor den Sanitärräumen wurden die Leitungen „abgekoffert“, sodass sie nicht mehr zu sehen sind. Bei Bedarf kann man aber an die Leitungen herankommen.
Insgesamt ist das Gästehaus, das teils noch original erhalten war, nun saniert und wird hoffentlich vielen Gästen im Urlaub oder aber auch bei Tagungen ein willkommener Aufenthaltsort sein. Besonders Herrn Thomas F. und der ausführenden Firma Heinemann gilt es zu danken.